An einem schönen Sommertag holte uns Frau Marianne, das „Lächeln von Elbing“ wie Werner Grunwald immer sagt, zu einem Stadtspaziergang ab. Unser Weg führt uns vom Fischervorberg zum Getreidemarkt / Ecke Burgstraße in das Katharinenkloster.
Vor einigen Jahren sind die Schwestern in die Wilhelmstraße umgesiedelt und heute ist die Caritas in diesem Haus und will eine Armenküche einrichten. Dieses Projekt wird von den Pangritz-Kolonisten Elli Bilski, Willi Hinz und Werner Grunwald unterstützt. In der alten Klosterküche steht noch ein alter eiserner Herd aus Königsberg. Das Kloster wurde mit Cadiner Ziegeln erbaut, an der Apsis sind zahlreiche gestempelte Ziegel sichtbar.
Das wunderschöne Kreuz auf dem Altar sowie zwei schöne Kerzenleuchter sind ein Geschenk von Elli an die Kapelle in diesem Kloster. Weiter führt unser Weg über das Holländer Tor durch die Kleine- und Große Zahler-Str. zum Diakonissenkrankenhaus.
Hier wird gerade das Hommelbett saniert. Am Ende der Großen Zahler-Str. auf der linken Seite hat man ein altes Elbinger Bürgerhaus renoviert, eine gelungene Arbeit. Bei einem wolkenbruchartigen Regen verabschieden wir uns von Frau Marianne am Georgendamm und laufen zur Trauben-Str., hier soll ich das Elternhaus von Christa, geb. Decker, die Nr. 18, fotografieren.
Gleich um die Ecke in der Hansa-Str. entdecke ich durch Zufall ein wunderschönes altes Treppenhaus, das den Krieg unbeschadet überstanden hat. Auf dem Gelände der Pestalozzischule, wo noch ein russischer Panzer steht biegen wir ab durch die Pestalozzistraße, am Ende steht heute ein Hotel, früher war hier die Ressource Humanitas in der Pfefferstr..
Von hier aus führt unser Weg über den Friedrich-Wilhelm-Platz in die Heilige-Geist-Str. zum „Roten Hahn“. Nach dem Mittagessen laufen wir durch die neue gepflasterte und mit Laternen bebaute Mauer-Straße. An der Ecke Kettenbrunnen-Str. steht eine Bautafel mit einer neu geplanten Straßenbebauung.